24. Juli 2012 • mit Antonia Goldhammer

 

Antonia Goldhammer

Generalprobe zur Wiederaufnahme der Parsifal-Inszenierung von Stefan Herheim

 


Antonia Goldhammer musste nicht erst nach Bayreuth kommen.

Sie war schon da. Doch: Was treibt oder zieht sie auf den Grünen Hügel?


Während ihres Studiums der Theaterwissenschaften spielte Richard Wagner als Librettist eine Rolle, auch im Germanistikstudium kam sie um den dichtenden Komponisten nicht herum. Die Ferienjobs im Festspielhaus taten dann ein übriges, um auch sie mit dem Wagner-Virus zu infizieren.





Wagners Musik funktioniert nur auf dem Theater gut, sagt Antonia. Wenn es einen so gepackt hat, dass sie auch das eigene Leben bestimmt, kann es durchaus problematisch werden …

Sucht ja, dazu steht sie. Aber für therapiebedürftig hält sie sich deswegen nicht gleich. Vielleicht auch, weil sie einen nahezu akribischen Weg gefunden hat, sich insbesondere mit dem Parsifal auseinanderzusetzen. Den Anstoss gab die Inszenierung von Stefan Herheim. Bei ihm bekam sie sogar in Oslo ein Praktikum, und auf Anregung des Regieteams kam es zur Publikation ihrer Magisterarbeit unter dem Titel »Weisst Du, was Du sahst?« beim Deutschen Kunstverlag.




Heute nun also zum 13. Mal in Herheims Parsifal-Inszenierung – kann sie, bei allem, was sie gesehen hat und inzwischen auch weiss, ihren Wagner darin wiederfinden?

 

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