11. August 2012 • Parsifalglocken

Freunde treffen Freunde
Die Parsifal-Glocken bei den Bayreuther Festspielen. »Eine unendliche Geschichte.«
Ein Vortrag von Stephan Jöris

Die Parsifalglocken der Uraufführung 1882

Richard Wagner schrieb für die Tempelszenen in seinem Musikdrama »Parsifal« ein spezielles Instrument vor, für das er selbst bis zu seinem Tode, keine adäquate Tondarstellung finden konnte.
Seit mehr als 130 Jahren wird versucht, sich seinen Vorgaben von »vier glockenähnlichen Tönen« anzunähern. Allein deren Tiefe ist mit Kirchenglocken oder glockenähnlichen Instrumenten nicht darstellbar.
Durch Experimentieren mit Tamtam, Gongs, Metallplatten, speziellen tontiefen Klavieren oder elektroakustischen Tonerzeugern und Mischung derselben glaubte man, sich den Vorstellungen Wagners nähern zu können.

Die Parsifalglocken der Uraufführung 1882 

Hier ein paar Klangbeispiele:

1927

Dirigent Karl Muck, Glocken vermutlich: Kreissägeblätter in Holztrommeln, ein Steingraeber Glockenklavier (ohne Verstärkung)

1951

Dirigent Hans Knappertsbusch; Gurnemanz: Ludwig Weber; Glocken vermutlich (lt. Wolfgang Wagner): Flügel, Tamtam, Plattenglocken (ohne Verstärkung)

  

1958

Dirigent Hans Knappertsbusch; Gurnemanz: Jerome Hines; Glocken: elektroakustisch; Oscar Sala mit einem Trautonium

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