25. August 2012 • Udo Bermbach

Im Wagnerjahr 2013 begeht auch er ein Jubiläum: 25 Jahre Bayreuth.

Prof. Udo Bermbach
Udo Bermbach ist nicht nur persönlich, sondern auch professionell dem Grünen Hügel verbunden. Ist es ein Ziehen oder Treiben, das ihn immer wieder hierher führt?

Der emeritierte Politikwissenschaftler hatte lange Jahre eine Professur in Hamburg inne, wo ihn auch der Regisseur jener Inszenierung hörte, die er als besonders empfehlenswert ausgesucht hat.

  

Stefan Herheims „Parsifal“ lief in dieser Saison zum letzten Mal. Die aktuelle Neuinszenierung, den „Holländer“ in der Regie von Jan Philipp Gloger, hat Udo Bermbach natürlich auch schon gesehen.

  

Seit 2005 ist Udo Bermbach Mitherausgeber der Zeischrift wagnerspectrum, die er gegründet hat und die halbjährlich erscheint. Bei all der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Wagner, dessen Werk und beider Rezeption – hat er da ein Bild vom Komponisten, das „seinen Wagner“ beschreibt?

Der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth gehört Professor Bermbach seit vielen Jahren an. Welche Rolle mißt er dieser Mäzenatenvereinigung bei?

  

Seiner Ansicht nach wäre es wichtiger gewesen, weniger auf die Äußerlichkeit abzuheben als eher herauszufinden, ob die Gesinnung des Sängers Anlaß zum Distanzieren gegeben hätte. Doch skandalöser als „die Sache Nikitin“ ist für ihn etwas ganz anderes.

Mit seiner Kritik steht Udo Bermbach nicht allein da, er ist nur einer der wenigen, der sie öffentlich äußert. Zu seinem Verständnis der Freundschaft gehört es nämlich auch, über Differenzen in den Ansichten nicht stillschweigend hinwegzugehen.

  

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