19. Mai 2013 • Tag der offenen Tür

So viel Andrang wie am Pfingstsonntag auf dem Grünen Hügel herrschte, gibt es nicht einmal zur Festspielzeit: 6.000 Besucher aus der näheren und ferneren Umgebung kamen zum ersten Tag der offenen Tür, um das Festspielhaus so kennenlernen zu können, wie das einem Zuschauer sonst nicht möglich ist.

Studenten der Bayerischen Theaterakademie August Everding zeigten, wie Maskenbildner arbeiten, auf der Bühne wurden Spezialeffekte vorgeführt, die Nebelmaschine erläutert, der Lohengrin-Schwan vorgefahren. Schreiner, Theatermaler und Requisiteure erklärten ihre Arbeit, der Inspizient antwortete geduldig den vielen Neugierigen – und wer wollte, konnte sogar in den „mystischen Abgrund“, den berühmten Orchestergraben, schauen.

 

Und da alles so festlich gestimmt schien und auch der Wettergott mitspielte, wurde gleich noch der Theatervorplatz in Wolfgang-Wagner-Platz benannt – am Vorabend des 200. Geburtstages von Richard Wagner, dem Planer des Festspielhauses, eine Reverenz an jenen Enkel, der am längsten auf dem Grünen Hügel gewirkt hat.

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