Jahresberichte im Online-Archiv verfügbar

»Die Festspiele 1951 sind vorüber und leben noch in der Erinnerung als ein glanzvoller Auftakt. Sämtliche Vorstellungen waren ausverkauft […]. Die Neuinszenierungen der zur Aufführung gelangten Werke lösten eine heftige Diskussion aus, die erneut bewies, wie sehr Richard Wagners Werk noch immer die Menschen aufwühlt und beschäftigt«, so heißt es 1951 im ersten Rundschreiben der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth. Bis heute konstant geblieben sind die vielfältigen emotionalen Wirkungen der Zuschauer auf die Inszenierungen in Bayreuth, was in vielen Jahresberichten zum Ausdruck kommt.

Konnten bisher auf der Webseite der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth im Archiv des Mitgliederbereichs die Jahresberichte ab dem Jahr 2008 eingesehen werden, so haben Sie nun die Möglichkeit, sich quer durch alle Jahresberichte seit der Wiedereröffnung der Festspiele im Jahr 1951 zu lesen.
Da nimmt etwa Werner Herzog zu seiner Lohengrin-Inszenierung Stellung (Jahresbericht 1987), Harry Kupfer stellt sein Konzept des »Rings« vor (Jahresbericht 1988), und Christoph Schlingensief steht in einer Diskussion zu seiner »Parsifal«-Inszenierung den Mitgliedern der Gesellschaft Rede und Antwort (Jahresbericht 2004).
Darüber hinaus enthalten die Berichte Informationen zu den jeweils anstehenden Sanierungsarbeiten am Festspielhaus, zu Vorträgen rund um Leben und Werk Richard Wagners, die Bayreuther Festspiele, Rückblicke auf Gesellschaftsabende und manches mehr.