Dialog zwischen Kunst und Technik • Ein Gespräch mit Oliver Burkhardt

Oliver Burkhardt, Stipendiat 2015

Oliver Burkhardt, Stipendiat 2015

 

Im Rahmen des Stipendiatenprogramms der Richard Wagner Stipendienstiftung besuchten auch in diesem Jahr wieder etwa 250 Stipendiaten drei Vorstellungen der Bayreuther Festspiele. Die Stiftung »Freunde von Bayreuth« hat in diesem Jahr Oliver Burkhardt als Stipendiaten ausgewählt, der in Berlin an der Technischen Fachhochschule Theatertechnik studiert. Seinem Wunsch, im Bereich der Bühnentechnik zu arbeiten, kommt Oliver Burkhardt schon im August ein Stückchen näher. Bevor er seine Abschlussarbeit schreibt, wird der an der Komischen Oper als Bühnenbildassistent arbeiten.

Herr Burkhardt, wie sind Sie zum Fachbereich Theatertechnik gekommen?

Bei meiner Studienwahl habe ich nicht gerade den Musterweg eingeschlagen. Zunächst habe ich andere Fachrichtungen studiert, angefangen mit Sinologie, anschließend Elektrotechnik an der Technischen Universität. Dann habe ich festgestellt, dass ich eigentlich nach einem Studiengang suche, der breiter gefächert ist, der sowohl Gestaltung wie auch Technik enthält. So kam ich zur Theatertechnik.

Was kann man sich inhaltlich unter dem Studium vorstellen?

Inhalt des Grundstudiums ist der Bereich Maschinenbau, der dann außerdem durch den Bereich Management sowie durch Szenografiekurse ergänzt wird. Bevor der Studiengang entstanden ist, gab es an den Theatern und Opernhäusern auf der einen Seite die Künstler, auf der anderen Seite die »traditionellen« Maschinenbauer. In unserem Studiengang sollen wir wir als Medium dazwischen ausgebildet werden, als jemand, der den künstlerischen Entwicklungs- und Schaffensprozess nachvollziehen kann. Wir sollen den Dialog zwischen der Kunst und der Technik führen.

Wie stehen Sie zur Musik Richard Wagners und was fasziniert Sie an dessen Opern?

Zum Theater und zur klassischen Musik bin ich eigentlich erst recht spät gekommen. Am meisten interessiert mich der Bereich Oper. Tatsächlich ist mir Richard Wagner unter allen Opernkomponisten der liebste, was daran liegt, dass man in seine Werke unendlich tief eintauchen kann. Es gibt immer noch mehr, was man erfahren und erleben kann. Das macht für mich den Reiz seiner Opern aus. Am meisten freue ich mich auf die »Tristan«-Vorstellung. Ich habe mir bereits mehrere Kritiken durchgelesen, aber bewusst noch keine Bilder angesehen.

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