11. Oktober 2015 • Tag der offenen Tür

Wie entsteht ein Theatergewitter? Wie viele Scheinwerfer werden in einer Vorstellung benötigt, und wer bedient sie? Wie lernen die Siegfried-Krokodile das Laufen? Wie lange dauert es, eine Perücke zu knüpfen? Wieviele Schneider werden für eine Produktion benötigt?

Antworten auf diese Fragen konnte erhalten, wer am 11. Oktober 2015 im Bayreuther Festspielhaus zum Tag der offenen Tür reingeschaut hat.

Und das waren nicht wenige, den ganzen Tag über herrschte reger Andrang.

Daß Theaterzauber auch dann nicht zerstört werden muß, wenn seine Geheimnisse gelüftet werden, bewiesen die Rattenkostüme aus der Lohengrin-Inszenierung oder die Reptile aus dem Siegfried:

Die hatten mit Daniel Zapf auch ihren eigenen Zoowärter.

Auf der Hauptbühne waren Bühnenteile verschiedener Inszenierungen aufgebaut, die aus nächster Nähe zu betrachten waren. Huppert Scheppan stand für die Fragen der Besucher zur Verfügung.

Waren neben den Krokodilen die Maskenbildner Favoriten der Kinder, gab es für die Erwachsenen mit dem »mystischen Abgrund« etwas zu entdecken, das dem Festspielbesucher sonst vollkommen verborgen bleibt.

Bei unserer Tombola zugunsten der Bayreuther Festspiele wurden als Hauptpreise einige Kostüme aus der »Tannhäuser«-Inszenierung von Sebastian Baumgarten versteigert. Insgesamt konnten wir 1.700 Euro für die Kinderoper einnehmen.