BAUTAGEBUCH • Fassadenarbeiten

In der nächsten Festspielsaison sollen weder ein Gerüst noch eine Fotoplane den Blick aufs Festspielhaus behindern. Das verspricht Detlef Stephan, der leitende Architekt für die Generalsanierung.

 

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Bereits seit September sind die Arbeiten des ersten Bauabschnitts in vollem Gange, bis zum März nächsten Jahres soll die Fassade der Südseite saniert sein. Um die Baustelle während des Winters betreiben zu können, wurde das Festspielhaus verhüllt, damit dahinter beheizt werden kann. Denn die Verarbeitungstemperatur für Mörtel liegt bei mindestens 5 Grad Celsius.

Die wechselvolle Geschichte des Baus spiegelt sich auch im Material wieder: Handgestrichene und maschinengefertigte historische wie moderne Ziegel finden sich neben Sandstein und Stahlbeton. Bei der jetzigen Sanierung werden beschädigte Ziegel ausgetauscht, wofür eigens eine Ziegelbrennerei in Brandenburg gefunden wurde. Der zu erneuernde Sandstein kommt aus Tschechien und Polen, erhaltenswerte Sandsteinelemente werden mit heißem Wasserdampf gereinigt, sodass die Fassade danach fast so frisch wirken dürfte wie 1875.

Die Arbeiten sind nach Takt geplant, vorausgegangen waren gründliche Bestandsaufnahmen. Hier finden Sie einen Überblick über alle nächsten Arbeitsschritte.

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