15 Jahre Stiftung »Freunde von Bayreuth«

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Die Bayreuther Festspiele sind seit anderthalb Jahrhunderten Anziehungspunkt für Besucher aus dem In- und Ausland. Die außergewöhnliche Bauweise des Festspielhauses und seine einzigartige Akustik entfalten nach wie vor eine magnetische Wirkung.

Um die Durchführung der Bayreuther Festspiele auf dem Grünen Hügel langfristig zu sichern sowie jungen Künstler den Besuch der Bayreuther Festspiele zu ermöglichen, gründete Dr. Karl Gerhard Schmidt im Jahre 2001 die Stiftung »Freunde von Bayreuth«.

Die Gründe, sich für den Erhalt der Festspiele zu engagieren, sind oft sehr individuell. Für Gisela Ramming-Leupold, Förderin der Stiftung »Freunde von Bayreuth«, ist es die Verbundenheit ihrer Familie zu den Bayreuther Festspielen:
»Verbundenheit mit den Bayreuther Festspielen zu zeigen, hat in meiner Familie Tradition. Mein Urgroßvater, ein Bierbrauer und Bäckermeister aus St. Georgen, war als Statist dabei, noch unter Richard Wagner. Da gibt es nette Anekdoten. Meine Mutter war für ein halbes Jahr Siegfried Wagners Sekretärin. Sie war eine der Damen, die mit einem Bündel Karten in der Hand an den Ecken des Festspielhauses standen, um sie gut gekleideten Leuten anzubieten. Auffallend oft war der junge Mann darunter, der später mein Vater werden sollte. Als die HJ vor der ‚Hohen Frau‘, Winifred Wagner, antreten musste, wurde mein sehr viel älterer Bruder von ihr für die Meistersinger ausgewählt. Anfangs der 70er trat ich in seine Fußstapfen. Einzeln vorsingen im großen Chorsaal – und ich war dabei, im Sonderchor auf Wolfgang Wagners Festwiese. Mir folgte, als letzte der Familie, meine Tochter in Schlingensiefs Parsifal als Teil des mongoloiden Engelspärchens. Auch wenn es nie einen Künstler bei uns gegeben hat, dabei waren wir immer, und nicht nur als Zuhörer. Diese Erfahrungen und Erinnerungen machen die Bayreuther Festspiele für mich zu einer Herzensangelegenheit.«
Seit 2010 haben wir in Kooperation mit der Richard-Wagner-Stipendienstiftung begonnen, jungen Künstlern den Besuch der Bayreuther Festspiele zu ermöglichen. Die jungen Bühnenschaffenden kommen aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen. So konnten wir neben der Sängerin Pauline Taumalolo (Hawaii) bereits den Regisseur André Teodósio (Lissabon), den Komponisten Simon Frisch (New York), die Studentin für Maskenbild Alisia Schreiner (München) sowie den Studenten für Theatertechnik Oliver Burkhardt (Berlin) nach Bayreuth einladen. Während des Festspielsommers nehmen die Stipendiaten an dem von der Richard-Wagner-Stipendienstiftung organisierten Programm teil, zudem besuchen sie drei Vorstellungen der Bayreuther Festspiele. Die Kosten dafür übernimmt die Stiftung »Freunde von Bayreuth«.

Auch Sie können uns zur Seite stehen, um das Engagement zu vertiefen. Zustiftungen, Spenden oder testamentarische Nachlässe sind verschiedene Möglichkeiten, nachfolgenden Generationen Werk und Wirken Richard Wagners lebendig nahe zu bringen.
Jeder Beitrag, der unserer Stiftung und damit den Bayreuther Festspielen zugutekommt, ist hochgeschätzt und willkommen. Gerne informieren wir Sie persönlich über die verschiedenen Möglichkeiten.

Tel. + 49 (0) 921-229 23
stiftung@freunde-bayreuth.de
http://freunde-bayreuth.org/stiftung

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