Tristan-Collage in Zürich

1956 gegründet, setzt sich die Schweizerische Richard Wagner-Gesellschaft mit ihren derzeit 350 Mitgliedern dafür ein, das Leben und Werk Richard Wagners bekannter und zugänglicher zu machen. In diesem Sinne erwartet Wagner-Freunde am 21. April am Konservatorium Zürich ein besonderes Highlight. Das Konzept zu seiner Collage »O sink‘ hernieder …« stellt Regisseur John H. Mueller, selbst Mitglied der Freunde von Bayreuth, hier vor (Kartenbestellung hier):

»Eine Dame der Zürcher Gesellschaft in der Mitte des 19. Jahrhunderts hat eine Affäre mit einem Künstler, der nicht nur für seine Geldknappheit, sondern auch für seine Frauengeschichten bekannt ist: Richard Wagner wohnt auf Einladung des reichen Stofffabrikanten Otto Wesendonck und seiner schönen, jungen Frau Mathilde im Nebenhaus der Villa Wesendonck (heute: Museum Rietberg). Der durch die Affäre ausgelöste Skandal veranlasst die überstürzte Flucht Wagners aus Zürich nach Venedig. Im Gepäck hatte der Dichter-Komponist Fragmente seiner Oper Tristan und Isolde. Er verarbeitete darin die Frustration seiner Liebe zu Mathilde. Die Komposition vollendete Wagner in Luzern.
Unschwer lassen sich die beteiligten Personen der Geschehnisse in der Villa Wesendonck in der Oper erkennen: Mathilde als Isolde, Otto Wesendonck als König Marke und Wagner selbst als Tristan. So erfüllt diese auf gut zwei Stunden Spieldauer reduzierte Fassung das Kriterium für ein faszinierendes Kammerspiel.«

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