Die Festspielzeit 2021 in Bildern

Mit der gefeierten Dernière von „Die Meistersinger“ von Nürnberg“ und dem Konzert unter der Leitung von Andris Nelsons fanden die Bayreuther Festspiele 2021 diese Woche ihren Abschluss.  

Wir blicken zurück auf einen schönen und künstlerisch erfolgreichen Festspielsommer, bei dem sowohl bei Festspielgästen wie auch bei Mitwirkenden viel Freude und Dankbarkeit zu spüren war: Dafür, dass Festspiele möglich waren, für ein Musizieren in voller Besetzung und Länge, für gemeinsamer Stunden und Begegnungen am Grünen Hügel.

Fotos: Bayreuther Festspiele 2021; Sei Siegfried: Jay Scheib; The Threat of the Fate: Sunhi Mang/ Chiharu Shiota; alle weitere Fotos: Enrico Nawrath

Zahl des Tages

Liter Farbe werden von Malassistenten des Aktionskünstlers Hermann Nitsch während der konzertanten Aufführung der »Walküre« verwendet (Musikalische Leitung: Pietari Inkinen). Am 19. August 2021 wird das Werk in dieser Form zum letzten Male auf dem Grünen Hügel zu erleben sein.

Souvenirs der Freunde von Bayreuth

Sie sind auf der Suche nach einem Erinnerungsstück aus dem Festspielsommer 2021? Im Sommerbüro der Freunde von Bayreuth finden Sie einige Souvenirs. Bei Interesse können Sie uns gerne auch per E-Mail kontaktieren.

Taschen auf Reise

Wir haben Freundinnen und Freunde von Bayreuth gefragt, wohin geht das tragbare Stück Festspielhaus mit Ihnen geht und so manche schöne Impressionen erhalten. Danke fürs Mitmachen!

Fotos: links: Ursula Maxhofer-Schiele • mittig: erhalten von Rose Wießler, aufgenommen in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Foto: André Weißbach • rechts: Gisbert Rühl

Der fliegende Holländer • Zur Entwicklung der Sage 11

1834 publizierte Heinrich Heine seine Erzählung »Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski«. Diese Version sollte zur wichtigsten und unmittelbaren literarischen Quelle für Wagners Oper werden, deren Urfassung nicht zufällig in Schottland spielt. Herr von Schnabelewopski berichtet im 7. Kapitel vom Besuch einer Theateraufführung in Amsterdam, in der das Stück vom Holländer gespielt wird: mit den bekannten 7 Jahren, dem Bild mit dem bleichen Mann, dem Handel mit dem (schottischen) Kaufmann, der verkauften Braut, dem Treueschwur bis zum Tod, dem Sprung in die Fluten und der »Erlösung« des Holländers. Der Unterschied zu Wagners Version besteht darin, dass Heine durch die Rahmenhandlung die Geschichte satirisch kommentierte und seine Interpretation der Fabel mit einer Moral beendete: »Die Moral des Stückes ist für die Frauen, daß sie sich in acht nehmen müssen, keinen Fliegenden Holländer zu heuraten; und wir Männer ersehen aus diesem Stücke, wie wir durch die Weiber, im günstigsten Falle, zugrunde gehn.«

Wagner hat die Figur des Fliegenden Holländers nicht erfunden. Bekannt ist, dass er sich von Heinrich Heine und einer lebensgefährlichen Schifffahrt inspirieren ließ, doch schon lange zuvor segelte der unheimliche Kapitän über die literarischen Weltmeere. Frank Piontek wird im Vorfeld der neuen Holländer-Inszenierung der B

Lesen, Sehen und Hören

Seit rund einer Woche laufen die Bayreuther Festspiele. Zwar in diesem Jahr unter Corona-Maßnahmen mit Chorübertragung, Maske und weniger Publikum, der künstlerischen Leistung tut dies jedoch keinen Abbruch.

Wir haben einige Impressionen der Inszenierungen, wie auch verschiedene Pressestimmen der letzten Tage für Sie zusammengestellt.

FAZ (31. Juli 2021, Jan Brachmann): „Explosionen und Lebenslust“

Süddeutsche Zeitung (30. Juli, Reinhard j. Brembeck): „Farborgien und Monsternymphen“

BR Klassik: „Mehr geht nicht – Premierenkritik – Tannhäuser bei den Bayreuther Festspiele“:

BR Podcast (27. Juli 2021, Fridemann Leipold): „Nachkritik – Die Meistersinger von Nürnberg in Bayreuth

Die Neuproduktion „Der fliegende Holländer“ ist noch bis zum 31. August 2021 in der Mediathek von 3Sat zu erleben.