Von Freund zu Freund • Bonner Beethoven-Wagner-Tage 2021

Gerne möchten wir auf die »Bonner Beethoven-Wagner-Tage« vom 15. bis 19 September aufmerksam machen,  zu denen Andreas Loesch, Freund von Bayreuth und Präsident des Richard-Wagner-Verbands Bonn, herzlich einlädt.

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Im Zentrum steht am 17. und 18. September ein Symposium mit musikalischer Begleitung unter dem Titel »Beethoven, Wagner und die politischen Bewegungen ihrer Zeit«. Die Liste der Referenten spricht für sich: Prof. Dr. Dr. Dieter Borchmeyer, Prof. Dr. Christine Siegert, Prof. Dr. Helmut Loos, PD Dr. Ulrike Kienzle und Dr. Frank Piontek.

Alle weiterführenden Informationen sowie das komplette Programm können Sie hier finden.

Zu allen Veranstaltungen (mit Ausnahme des Konzertes im Stadtmuseum Siegburg) ist der Eintritt frei, eine vorherige Anmeldung ist allerdings erforderlich. Das Symposium am 17. und 18. September sowie die Matinee am 19. September können in Präsenz wie auch Online besucht werden. Die übrigen Angebote sind reine Präsenzveranstaltungen (Anmeldeschluss ist der 5. September).

Unter dem Titel Von Freund zu Freund wollen Mitglieder der Freunde von Bayreuth Veranstaltungshinweise geben oder neu erschienene Tonaufnahmen, DVDs oder Bücher rund um Richard Wagner und seine Werke vorstellen. Die Beiträge stellen dabei die persönliche Ansicht des Autors dar.
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Von Freund zu Freund • Lohengrin auf Arte.tv

Ganz ohne Publikum, dafür als Fernsehübertragung, wurde am 13. Dezember Calixto Bieitos Neuinszenierung des Lohengrin an der Staatsoper Unter den Linden aufgeführt. Thomas Rauchenwald, Mitglied der Freunde von Bayreuth, schickt uns seine Gedanken zur der Inszenierung. Auf Arte.tv ist die Produktion noch bis zum 15. Januar 2021 online verfügbar. Besprochen wurde diese unter anderem auch in der WELT sowie bei derFreitag.

Sie können zusammen nicht kommen: Calixto Bieito inszeniert Lohengrin an der Berliner Lindenoper (Thomas Rauchenwald)

Im Rahmen der Initiative „Wir bleiben offen“ werden nun auch in ARTE TV in den nächsten Wochen Aufführungen aus verschiedenen Musentempeln zeitversetzt live in die Wohnzimmer des Publikums geliefert. Den Beginn macht am 13. Dezember 2020 Richard Wagners romantische Oper Lohengrin, dessen Premiere coronabedingt nicht vor Publikum stattfinden konnte und deshalb als Fernsehübertragung zu erleben war.

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Von Freund zu Freund • Festspiele im Garten

Unser Freund Thomas Rauchenwald aus Wien schreibt heute über seine Idee, die »opernfreie Zeit« zu gestalten:

Die Opern- und Festspielhäuser sind weiter geschlossen, ebenso die Konzertsäle. Der Hunger nach Musiktheater wird ständig größer, da hatte meine liebe Frau eine großartige Idee: Über das entsprechende Equipment, um Oper auch zu Hause auf dem Bildschirm via DVD oder Bluray-Disc in höchster Qualität genießen zu können, verfügen wir glücklicherweise. Was ist also naheliegender, als liebe Musikfreund*innen zu privaten Festspielen zu uns nach Hause zu bitten? Gesagt, getan: Gleich ging es ans Einladen von lieben Menschen, Auswahl der Produktion, Dresscode, Bewirtung etc.

Der Ablauf gestaltet sich folgendermaßen: Zur Begrüßung gibt es im parkähnlich angelegten Garten etwas Prickelndes als Aperitif. Dann wird zum Beginn geläutet und der von mir eigens erstellte Programmzettel verteilt. In den Pausen werden auf der überdachten Terrasse Getränke und Snacks serviert. Nach der Aufführung wartet noch eine kleine Stärkung.

Ein Schwerpunkt unserer Initiative, in Coronazeiten mit Gleichgesinnten ausgewähltes Musiktheater zu Hause gemeinsam zu erleben, ist auch »Bayreuth at home«, wofür folgende Produktionen in Frage kamen: Der Fliegende Holländer – Woldemar Nelsson, Harry Kupfer; Tannhäuser – Sir Colin Davis, Götz Friedrich; Lohengrin – Woldemar Nelsson, Götz Friedrich; Tristan und Isolde – Daniel Barenboim, Jean-Pierre Ponnelle; Die Meistersinger von Nürnberg – Daniel Barenboim, Wolfgang Wagner; Götterdämmerung – James Levine, Ignaz Kirchner; Parsifal – Horst Stein, Wolfgang Wagner. Ich habe dabei bewusst Bayreuther Inszenierungen aus der Ära Wolfgang Wagner zur Diskussion gestellt, die wir selbst nicht live erleben konnten.
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Von Freund zu Freund • Wagner – Riga – Bayreuth: GesamtkunstWerk21

Im ehemaligen Deutschen Theater in Riga entsteht derzeit ein internationales Kulturzentrum. Freund von Bayreuth Konrad Winckler ist seit seinen Anfängen an dem umfangreichen Projekt beteiligt. Worum es genau geht, berichtet er hier:

Verdeckter Orchestergraben, ansteigender und verdunkelter Zuschauerraum sind als Erfindung Wagners das Alleinstellungsmerkmal des Bayreuther Festspielhauses. Jeder Gedanke aber hat einen Ursprungsort, und als dieser darf mit Fug und Recht Riga gelten. In seiner Zeit von 1837 bis 1739 als Kapellmeister am dortigen Deutschen Theater lernte Wagner die örtlichen baulichen Gegebenheiten kennen und schätzen. Weiterlesen