Zahl des Tages

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Tiere soll Richard Wagner im Laufe seines Lebens beherbergt haben. Darunter insgesamt 14 Hunde – der wohl bekannteste unter ihnen, der Neufundländer Russ, liegt im Garten hinter Haus Wahnfried begraben -, die beiden Pfauen Wotan und Fricka, die Papageien Papo und Pacquot sowie das Pferd Liesi. Nicht dazugezählt wurden an dieser Stelle die namenlosen und unzähligen Hühner, die er in Wahnfried hielt sowie die Kaninchen, welche in Dresden in seinem Kleiderschrank gehaust haben sollen.

Quelle: FAZ, Bayreuther, 25.7.2017, Nr. 170, S. 10

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Scherwände flankieren jeweils rechts und links den Zuschauerraum im Festspielhaus. Sie funktionieren wie ein Guckkasten, der den Blick des Zuschauers automatisch auf das Bühnengeschehen lenkt. Die Bühne selber wird von einem doppelten Proszenium umrahmt, wodurch die Bühne, zusammen mit den Scherwänden, insgesamt quasi verachtfacht wird und den Fokus auf die Bühne nochmal verstärkt.

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Gefälle weist die Bühne des Festspielhauses auf und fällt damit nach vorne hin ab. Selbst die Stuhlbeine der Inspizienten-Stühle sind unterschiedlich lang, um das Gefälle auszugleichen.
In diesem Sommer kamen diese besonderen Stühle beim PopUpWagner der Freunde von Bayreuth mal auf andere Art und Weise zum Einsatz.

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Orchestermusiker wirkten am 1. August 1876 an einer »Orchesterklangprobe« mit. Im Zuge der ersten Proben für den Ring-Zyklus im Festspielhaus prüfte Richard Wagner den Klang des unsichtbaren Orchesters und der Akustik des Hauses. (Quelle: Martin-Gregor Dellin, Richard Wagner: Sein Leben · Sein Werk · Sein Jahrhundert, S. 686)

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Quadratmeter Stoff bilden den Hauptvorhang im Bayreuther Festspielhaus, in der Breite sind das 18 und in der Höhe 26,5 Meter. Wegen der von Richard Wagner erdachten Art, wie sich der Vorhang hebt und senkt – kurz umrissen eine Kombination aus einem diagonalen und einem senkrechten Aufzug –, ist die treffende Bezeichnung »Wagnervorhang«.