Zahl des Tages

 

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Töne umfasste die Rumpforgel, die Richard Wagner 1876 einsetzte, um das »Es« der Kontrabässe im Orchestervorspiel von »Das Rheingold« zu verstärken. Ende der 1950er Jahre verschwand die Orgel auf wundersame Weise bei der Renovierung von Orchestergraben und Bühnenportal, war es doch stets schwierig gewesen, die Intonation der Orgel mit dem Orchester in Einklang zu bringen. (Mehr dazu finden Sie im Artikel »Realität und Identität« von Stefan Jöris, erschienen im Almanach 2013 ab Seite 118.)

Zahl des Tages

100000

Taler stellte Ludwig II. aus seinem privaten Vermögen unter strengen Auflagen zum Bau des Festspielhauses zur Verfügung, ohne dieses Darlehen wäre die Entstehung des Festspielhauses nicht realisierbar gewesen. Bis zum Jahre 1906 wurde der Betrag von der Familie Wagner nach und nach zurückgezahlt. 

Zahl des Tages

Liter Farbe werden von Malassistenten des Aktionskünstlers Hermann Nitsch während der konzertanten Aufführung der »Walküre« verwendet (Musikalische Leitung: Pietari Inkinen). Am 19. August 2021 wird das Werk in dieser Form zum letzten Male auf dem Grünen Hügel zu erleben sein.

Zahl des Tages

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Tiere soll Richard Wagner im Laufe seines Lebens beherbergt haben. Darunter insgesamt 14 Hunde – der wohl bekannteste unter ihnen, der Neufundländer Russ, liegt im Garten hinter Haus Wahnfried begraben -, die beiden Pfauen Wotan und Fricka, die Papageien Papo und Pacquot sowie das Pferd Liesi. Nicht dazugezählt wurden an dieser Stelle die namenlosen und unzähligen Hühner, die er in Wahnfried hielt sowie die Kaninchen, welche in Dresden in seinem Kleiderschrank gehaust haben sollen.

Quelle: FAZ, Bayreuther, 25.7.2017, Nr. 170, S. 10